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Die internationale Tragweite der kirgisischen Unruhen 2010
Von Félix KRAWATZEK
Die seit April 2010 anhaltenden Unruhen in Kirgisistan führten zum vorerst dritten Machtwechsel im Land seit dessen Unabhängigkeit nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion 1991. Nach der friedlichen Tulpenrevolution im Jahr 2005 führten die Spannungen im Frühsommer 2010 jedoch zu blutigen Auseinandersetzungen und warfen Fragen Über die Zukunft Zentralasiens auf. Aber auch die Karten mit den Rollen der EU und Russlands und auch der USA in der strategisch wichtigen Region werden im Augenblick neu gemischt. Es mag erstaunlich klingen, aber die weitere Entwicklung in der kleinen zentralasiatischen Republik ist von geopolitischer Bedeutung.

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